Burundi Muyinga und Gitega
Burundi
ist ein ostafrikanisches Land ohne Zugang zum Meer, aber mit einem großen Ufer am Tanganjikasee, das von der Demokratischen Republik Kongo im Westen, Ruanda im Norden und Tansania im Osten und Süden umgeben ist. Seine Hauptstadt wurde kürzlich von Bujumbura nach Gitega verlegt. Es hat eine Bevölkerung von 11 Millionen Menschen, von denen etwa 46% jünger als 15 Jahre sind. Es ist das ärmste Land der Welt mit einem Pro-Kopf-BIP von 229 USD/Person (IWF-Daten für 2024).
Diese Zahlen zeigen bereits ein Problem, allerdings auch ein Potenzial: Knapp die Hälfte der Einwohner Burundis sind, nach europäischen Maßstäben, im schulpflichtigen Alter.
Auf diese Situation hat die Gemeinschaft Emmanuel reagiert. Seit 2021 entsteht in Gitega ein Schulkomplex, auf einem Gelände, das die Erzdiözese Gitega kostenlos zur Verfügung gestellt hat, mit Namen „Notre Dame de l’Espérance“ – „Unsere Liebe Frau der Hoffnung“, bestehend aus Kindergärten und Grundschulen (Grund- und Mittelschule), einem Gymnasium und einer Landwirtschaftsschule.
Der Kindergarten ist bereits mit drei Klassen voll belegt, die erste Grundschulklasse wird im September 2024 eröffnen.
Die Schulgebäude werden auch für die Ausbildung der Lehrkräfte genutzt.
In Zege, einer Ortschaft in Nähe des Schulgeländes, wird fast das gesamte Gelände der Schulfarm von 12 ha bereits für Ackerbau und Viehzucht genutzt.
Parallel zum Ausbau des Schulkomplexes in Gitega planen wir den Bau einer zweiten Vor- und Grundschule in Muyinga, die ab September 2025 eröffnet werden soll.
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